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Lohnt sich Photovoltaik auch im Jahr 2012 noch?

 

Die Antwort ist eindeutig ja.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung unternimmt zwar alles, um die deutschen Photovoltaikhersteller mit massiver und überzogener Kürzungspolitik zur Aufgabe zu zwingen. Jedoch sind die Marktpreise seit Januar 2012 um bis zu 30 % gesunken, so dass nach wie vor hohe Renditen möglich sind. Auch der sogenannte Eigenverbrauch wird mit den enorm gestiegenen Energiebezugskosten interessanter.

 

Eigenverbrauch mit Photovoltaik, wie funktioniert das?
 

Im Grundsatz bleibt die PV-Anlage eine Erzeugungsanlage. Die selbst verbrauchte Energie reduziert die vom Energieversorgungsunternehmen bezogenen Strommengen. Dies wird mit einem eigenen Stromzähler gemessen und als Gutschriftposition auf der Stromrechnung berücksichtigt.

 

Eigenverbrauch mit Photovoltaik, wie rechnet sich das?
 

Die Strombezugskosten ( im Mittel 2013: 26,18 Cent/kWh + Steuer ) sind deutlich höher als die Einspeisevergütung. Die Einspeisevergütung beträgt derzeit ~ 15 ct/ kWh ( bis 10 kW ) monatlich fallend.

   

Zudem ergeben sich steuerliche Vorteile. Mit der Ausnutzung des Investionsabzugsbetrages und der möglichen Sofortabschreibung lassen sich ca. 50% der Investitionskosten steuerlich sofort berücksichtigen. Fragen Sie dazu Ihren Steuerberater!

 
Photovoltaik, der erste Schritt zur energetischen Unabhängigkeit?
 

Mit Photovoltaik als Schritt 1, einem Energie-Speicher als Schritt 2, einer Wärmepumpe als Schritt 3 und einer Anschaffung eines Elektroautos mit Ladestation als Schritt 4 ist der Weg zur nahezu vollständigen Unabhängigkeit vor weiteren explodierenden Strom-, Benzin- und Gas- oder Oelpreisen vorgegben.

Bereits in diesen Bereichen avisierten Preiserhöhungen bis zu 70 % können dazu damit nahezu aufgefangen werden. Die Refinanzierungsgeschwindigkeit nimmt in diesem Bereich enorm zu, das heißt, dass die Investitionskosten unter Berücksichtigung der steuerlichen Vorteile, der Preisentwicklung und den Förderungen im energetischen Bereich ( z.B. Speichertechnologie) sich in wenigen Jahren amortisiert haben, bzw. schon ab dem ersten Tag zur Kostensenkung beitragen.

 

Grundlagen

Je nach Standort versorgt uns die Sonne täglich mit mehr Energie als wir Menschen je nutzen können und das gratis und umweltfreundlich! Mittels Solarmodule, die wiederum aus einzelnen Solarzellen bestehen, wird Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom umgewandelt.

Vorteile:

  • Unabhängigkeit von Energiepreisentwicklung
  • Sonne als unerschöpfliche unabhängige Energieressource
  • dauerhaft verfügbar, sicher, zuverlässig
  • wirtschaftlich und effizient
  • umweltfreundlich
  • keine schädlichen Emissionen
  • keine CO2 -Belastung
  • kein Treibhauseffekt

Photovoltaik versus Solaranlage: während eine Photovoltaikanlage aus Sonnenenergie Strom erzeugt, erzeugt eine Solaranlage hingegen Warmwasser für den Gebrauch oder die Heizungsanlage. Fälschlicherweise wird der Begriff Solaranlage häufig synonym für beide Bereiche verwendet.

 

Funktionsweise
Für die photovoltaische Energieumwandlung sind Halbleitermaterialien notwendig. Das am häufigsten eingesetzte ist Silizium. Eine kristalline Siliziumsolarzelle besteht aus zwei unterschiedlich geladenen Siliziumschichten. Die Sonnen zugewandte Seite ist mit Phosphor angereichert und daher negativ geladen. (Elektronenüberschuss). Die Sonnen abgewandte Seite ist mit Bor versehen und daher positiv geladen (Elektronenmangel). Diese beiden ungleichen Ladungen werden durch eine Grenzschicht getrennt. Trifft nun Sonnenlicht auf die Anlage, werden Ladungen freigesetzt und das Ladungsgefälle verstärkt. Dies führt zu einem Energiepotential in Form von elektrischer Spannung. Wird nun ein Verbraucher im Sinne eines elektrischen Gerätes angeschlossen, schließt sich der Kreis und Strom fließt.

Netzeinspeisung
Ein Wechselrichter wandelt die von den Solarzellen gewonnene Gleichspannung in Wechselspannung um. Nun kann die gewonnene Elektrizität entweder in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder direkt vor Ort gewinnbringend genutzt werden. Die Einspeisesätze werden jeweils 20 Jahre lang garantiert. Maßgeblich hierbei ist der Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage. […siehe Fördermittel]

Modularten
Es existieren verschiedene Modularten und -typen, mono- und polykristalline sowie Dünnschichtmodule. Äußerlich unterscheiden sich die Module hauptsächlich in Farb- und Formgebung, weiterhin in Leistung, Wirkungsgrad, Konstruktion und Gewicht.
Welches Modul wann am besten geeignet ist, richtet sich nach:

- der Dachneigung und -ausrichtung
- der Dachfläche
- dem Verschattungswinkel
- der mechanischen Belastbarkeit des Daches
- der Optik
- der Amortisationsdauer

Eines haben alle jedoch gemeinsam, sie erfüllen die Anforderung an eine lange Lebensdauer und effiziente Nutzung.

Leistungsgrad und Wirkungsgrad
Ein wesentlicher Faktor für eine Photovoltaikanlage ist die Nennleistung. Diese wird in Kilowatt peak (kWp) angegeben. Die Leistung der Module ist bei warmen Temperaturen zwar am günstigsten, aber hohe Außentemperaturen sind nicht unbedingt mit einem hohen Ertrag gleich zu setzen. Entscheidend ist der Leistungskoeffizient. Dieser gibt prozentual an, wie die Leistung variiert, wenn sich das Modul um 1°C erwärmt oder abkühlt. Je niedriger, desto besser die Leistung.
Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Leistung einer PV-Anlage ist der Wirkungsgrad. Je höher der Wirkungsgrad, desto effizienter und weniger Fläche wird benötigt.


 
     

 

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